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ABSCHIED NEHMEN

So traurig dies auch ist, die Pflege betagter Angehöriger hat am Ende noch einen letzten emotionalen Höhepunkt: das Abschied nehmen. Ausgehend von dieser Seite finden Sie Informationen rund um die traurigsten Zeiten des Lebens.

Bestattung

Welche Bestattungsart soll gewählt werden? Was kostet ein Grab? Kommt jeder Friedhof in Frage? Oft sind Angehörige eines Verstorbenen nicht nur traurig, sondern auch ratlos, wenn wichtige Entscheidungen nach dem Todesfall getroffen werden müssen, denn nicht immer hat eine verstorbene Person deutlich seinen / ihren letzten Willen bekundet. Eine dieser Entscheidungen ist die Bestattungsart.

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Fällt die Wahl auf die Grabbestattung, fängt alles beim Graberwerb an. Wichtig dabei ist zu erwähnen, dass ein Grab kann nicht nur anlässlich eines Todesfalles, sondern auch zu Lebzeiten erworben werden kann. Erwerben bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Benutzungsrecht auf eine bestimmte Zeit (10 Jahre oder mehr) erworben wird. Informationen darüber, wo und zu welchen Konditionen Gräber bezogen werden, können über die jeweilige Friedhofskanzlei eingeholt werden.

Anschließend steht der Graberwerb an. Zur Verfügung stehen Sarggräber oder Urnengräber. Diese sind für eine unterschiedliche Anzahl von Verstorbenen verfügbar.

Die Kosten richten sich meistens nach der Lage, der Art des Grabes und dem Friedhof. So können die Grabstellen für Sarggräber von knapp unter 1000 Euro bis deutlich darüber kosten. Für Urnengräber müssen Sie mit Ausgaben so um die 500 Euro rechnen. Bei Verlängerung des Benützungsrechtes einer Grabstelle fallen die Kosten günstiger an, weil das einmalige Bereitstellungsentgelt entfällt.

Mit dem Erwerb einer Grabstelle werden folgende Rechte erhalten: das Beisetzen der festgelegten Anzahl von Personen, das Aufstellen eines Grabsteines oder einer Schriftplatte und die individuelle Gestaltung der Grabstelle (im Rahmen der baulichen Bestimmungen). Auf der anderen Seite verpflichtet sich die benutzungsberechtigte Person die Grabstelle zu pflegen. Dazu können Pflegeverträge mit den Friedhofsgärtnereien des zuständigen Friedhofs abgeschlossen werden. Über weitere Informationen oder Konditionen in Zusammenhang mit dem Erwerb von Grabstellen, der Grabgestaltung und der Grabpflege informieren entweder sowohl Bestattungsunternehmen als auch der jeweilige Friedhof.

Zuletzt ist es wichtig zu erwähnen, dass sofern es möglich ist, Fragen wie die Bestattungsart und den Ort möglichst zu Lebzeiten zu klären. Somit kann nicht nur vermieden werden, dass die Hinterbliebenen traurig und ratlos sind, sondern es stehen auch der gewünschte Grabtyp, in der gewünschten Lage und in dem bestimmten Friedhof zur Verfügung.

Für Beratung und spezifische Informationen stehen in Wien vor allem der Wiener Verein, Eßlinggasse 15, 1010 Wien (Tel. 050 350 360 / Montag bis Freitag von 08:00bis 15:00 Uhr) und die Bestattung Wien, Simmeringer Hauptstraße 339, 1110 Wien (Tel. 01 / 501 95 - 0) zur Verfügung.

Siehe auch


 

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Letzte Aktualisierung am: 24.07.2013, 10:51 




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