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ALZHEIMER

Die Alzheimer Krankheit, auch Morbus Alzheimer genannt , ist eine Form der Demenz. In Österreich leiden rund 75.000 Menschen an Morbus Alzheimer. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.Unterschieden werden die präsenile (vor dem 65. Lebensjahr) und die senile Form (65 und älter), wobei beide Formen von der Symptomatik her gleich sind. Die Betroffenen leiden unter einer körperlichen und seelischen Unruhe, Gedächtnisstörungen, Wortfindungsstörungen, Desorientiertheit und Ratlosigkeit (selbst bei einfachsten Dingen des Alltags). Während die Gedächtnisleistung rasch abnimmt, bleibt die Persönlichkeitsstruktur im Gegensatz zu anderen Demenzformen lang erhalten. D.h. Alzheimer-Kranke sind sich bewusst, was mit ihnen vorgeht. Dies stürzt sie nicht selten in eine tiefe Depression.

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Die genauen Ursachen für die Entstehung von Alzheimer kennt man bislang nicht. Symptome sind typische Gehirnveränderungen (Nervenzellen sterben ab, Nerven-Botestoffe sind vermindert), Nerven-Anlagerungen (Plaques) und eine Abnahme der Gehirnmasse. Medikamente können dien Krankheitsverlauf bremsen. Eine Heilung ist derzeit noch nicht in Sicht.

Facharzt zur genauen Feststellung und Behandlung der Alzheimer-Krankheit ist der Neurologe / die Neurologin (Nervenfacharzt / Nervenfachärztin). Er / Sie schließst dabei alle anderen Ursachen für Gedächtnisstörungen aus (z.B. Burnout, Bluthochdruck, Diabetes, Hyperlipidämie, Gehirn- und Herzkreislauferkrankungen, Hormonstörungen, Stress, Vitaminmangelerscheinungen (B1, B6 , B12, Folsäure), Medikamente, Suchtmittel, Gehirnerschütterung, Gehirnverletzung usw.).

Tipps der MAS Alzheimerhilfe im Umgang mit Menschen mit Alzheimer

Sich über Alzheimer gründlich informieren (auf Aktualität der Inhalte achten!). Die Situation und den pflegebedürftigen Menschen annehmen. Alle Fähigkeiten des pflegebedürftigen Menschen fördern, die ihm / ihr zur Eigenständigkeit verblieben sind. Für einen geregelten Tagsablauf sorgen und Gewohnheiten beibehalten. Menschen mit Alzheimer brauchen eine einfache, überschaubare und unkomplizierte Umwelt; Reizüberflutungen hintanhalten. Blicke, Gesten, Berührungen forcieren - sie sind für Alheimer-Patienten gut zu verstehen. Keine Verbote, Diskussionen und Wortgefechte - Alzheimer-Betroffene reagieren mit Gekränktheit und Unsicherheit. Zeigen Sie maximale Gelassenheit - auch wenn es Ihnen manchmal schwerfällt. Denken Sie auch an sich selbst und tun Sie sich Gutes!

Internet-Tipps

Beratungsstellen für Morbus Alzheimer in Österreich
http://www.alzheimer-selbsthilfe.at/web/Beratungsstellen.htm

Allgemeine Informationen zur Alheimer-Krankheit
http://www.50plus.at/gedaechtnis/alzheim.htm

Siehe auch


 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 03.06.2016, 12:11 




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