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ANGSTZUSTÄNDE

Einsamkeit, Umzug in ein neues Lebenumfeld, das Nachlassen der eigenen physischen und psychischen Kräfte, Krankheit, finanzielle Probleme und das unausweichliche Näherkommen des Todes sind einige der begründbaren Faktoren, die bei bei alten Menschen Depressionen und Ängste auslösen können. Zusätzlich hat jeder Mensch noch seinen ganz persönlichen Mix aus Dingen, die Angstzustände auslösen können. Die Hauptausprägungen von Angstzuständen sind Panikstörungen, generalisierte Angststörungen und Phobien. Psychotherapie im Zusammenwirken mit angstmindernden Medikamenten sind meist sehr gut in der Lage zu helfen.

Panikstörungen

Panikstörungen haben folgende Merkmale: wiederholt auftretend, spontan, ohne entsprechenden Auslöser; massive körperliche Beschwerden ohn dass dafür eine konkrete physische Ursache gefunden werden kann. Die Panikattacken kommen innerhalb weniger Minuten und halten etwa 30 Minuten lang an. Familiäre Vorbelastung möglich.

Generalisierte Angststörungen

Patienten leiden über einen längeren Zeitraum hinweg konstant an Angstsymptomen bezüglich des eigenen Gesundheitszustandes, alltäglicher Ereignisse, allgemeiner Lebensumstände usw.

Phobien

Bei Phobien treten die Angstzustände immer in bestimmten Situationen auf. Unbehandelt sind sie mit der eigenen Vernunft nur schlecht beherrschbar und führen meist zu Vermeidungsverhalten von angstauslösenden Situationen.

Therapie

Als Medikamente kommen meist Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, MAO-Hemmer), Benzodiazepine (kurzfristig, in Akutsituationen) und Betablocker zum Einsatz.

Psychotherapeutische Behandlungsformen sind hauptsächlich Verhaltenstherapie (genaue Problemanalyse, Informationsvermittlung, Konfrontationsübungen, Biofeedback) und Psychoanalyse (Erkennen und Lösen von zugrunde liegenden Konfliktsituationen).

Ergänzende Maßnahmen können Entspannungsübungen, Entspannungsmusik, Akupunktur, Meditation, Massage, Therapeutic Touch, Hypnose und anderes sein.
 

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Letzte Aktualisierung am: 28.07.2011, 17:30 




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