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BETREUUNGSKOSTEN STEUERLICH ABSETZEN

Das Bundesministeriums für Finanzen sieht laut einer Veröffentlichung vom Dezember 2007 (verlautbart als BMF VI/7/2007) folgende Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungskosten durch betreuende Angehörige:

Alle mit der Pflege direkt verbundenen Aufwendungen können ab Pflegegeldstufe 1 steuermindernd als "außergewöhnliche Belastung" abgezogen werden (z.B. Bezahlung und Sachbezüge für Betreuungskräfte, eventuelle Aufwendungen für die Vermittlungsorganisation, Arztkosten, Kosten für Arzneien und Pflegemittel). Eventuelle Zuschüsse wie Pflegegeld und Förderung müssen jedoch wieder hinzugezählt werden. Die stark vereinfachte Formel würde also lauten: persönliches Einkommen + Zuschüsse - Pflegeausgaben = Steuerbemessungsbetrag.

Bezieht der / die betreuende Angehörige kein oder ein zu niedriges eigenes Einkommen, dann kann die unterhaltsverpflichtete Person, die die Aufwendung trägt, diese als außergewöhnliche Belastung geltend machen. In diesem Fall erfolgt jedoch die Kürzung um den Selbstbehalt.

 

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Letzte Aktualisierung am: 04.10.2011, 17:45 




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