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DEKUBITUS - DEKUBITUSPROPHYLAXE

Als Dekubitus wird in der Pflegefachsprache das Wundliegen bezeichnet. Die Minderdurchblutung durch überlanges und/oder falsches Liegen sowie ungeeignete Unterlagen erzeugt Druckstellen, die sich infizieren können und zu Wunden führen, die nur sehr schwer zu behandeln sind. Ziel jeder Pflege ist die Verhinderung von Dekubitus. Ist der gefürchtete Zustand einmal eingetreten, bedarf es spezieller Anstrengungen und professioneller Hilfsmittel, um die äußerst unangenehmen Auswirkungen des Wundliegens wieder zu beseitigen.

Ein besonders hohes Dekubitusrisiko haben bettlägrige Menschen mit trockener bzw. rissiger Haut, Durchblutungsstörungen sowie mangelnder Bewegungsfähigkeit im Bett. Anmerkung dazu: Die Nase hat im Schlaf unter anderem auch folgende Funktion: In Seitlage beginnt sich nach und nach die untenliegende Atmungsöffnung mit Nasensekret zu füllen. Das verstopfte Nasenloch veranlasst den Körper unwillkürlich zu einer Lageänderung. Dieses Wechselspiel aus Atembehinderung und Lagewechsel dient zur Dekubitusprophylaxe. Ist diese Funktion gestört, steigt auch das Dekubitusrisiko.

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Eine Gewebeschädigung an belasteten (und dadurch mangelhaft durchbluteten) Körperstellen setzt ein, wenn man etwa 1,5 bis 2 Stunden lang in derselben Position verharrt. An den von Wundliegen betroffenen Körperregionen sterben die dort befindlichen Nervenzellen für immer ab. Da der / die Betroffene dann an diesen Stellen keine Schmerzen mehr empfindet, steigt in weitere Folge das Risiko für neuerliches Wundliegen. Ein Teufelskreis entsteht!

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Dekubitus + Matratze


Siehe auch


 

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Letzte Aktualisierung am: 06.02.2017, 17:59 




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