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DESORIENTIERTHEIT

Hilflosigkeit, Langzeitaufenthalt im selben Zimmer, Angst vor der Krankheit und/oder dem Sterben, bestimmte Medikamente, Stoffwechselerkrankungen, Entzündungen wie z.B. Enzephalitis oder Meningitis, Tumoren, Vergiftungen oder Schädel-Hirn-Traumen können Desorientiertheit bewirken. Die so beeinträchtigten Menschen verlieren die Fähigkeit, sich bezüglich des Ortes, der Zeit, der Situationen und die eigene Person / Persönlichkeit betreffend einzuordnen bzw. zurechtzufinden. Es liegt in der Natur der Sache, dass Desorientiertheitszustände die Pflegesituation erheblich erschweren.

Wichtig ist, dass man desorientierten Menschen niemals ihren Zustand spüren lässt oder gar zum Vorwurf macht. Ein Bloßstellen wird als tiefe Kränkung, als Verletzung der Würde und Angriff auf die Persönlichkeit empfunden. Empfehlenswert für den Umgang mit desorientierten und dementen Menschen ist der Erwerb von Hintergrundwissen sowie ein Training für optimale Achtsamkeit sich und der Pflegeperson gegenüber.

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Letzte Aktualisierung am: 05.03.2013, 14:44 




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