DIABETES

Etwa 8 bis 10 Prozent aller alten Menschen wissen, dass sie Diabetes mellitus haben, also zuckerkrank sind. Dazu kommt eine Dunkelziffer, die in etwa in derselben Größenordnung liegt. Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, welche wegen Insulinmangels zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Ein solcher Insulinmangel besteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produzieren kann und/oder Insulin zwar produziert, es jedoch nicht wirken kann. Dabei übersteigt der Nüchtern-Blutzuckerwert konstant den oberen Normalwert von 7,0 mmol/l bzw. 126 mg/dl.

Beobachten Sie als Pflegender bzw. Pflegende bei der von Ihnen betreuten Person übermäßigen Durst, zuckerhältigen bzw. proteinhältigen Urin (Messstreifen aus der Apotheke zeigen eine entsprechende Färbung), große Harnmengen, eine Gewichtsabnahme trotz gewohnter bzw. gesteigerter Kost, Abgeschlagenheit, Neigung zu Hautentzündungen, Furunkeln, Ekzemen, eine gestörte Wundheilung oder Erkrankungen des Zahnfleisches und/oder häufige Wadenkrämpfe, sollten Sie mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin Rücksprache halten, damit die Sache abgeklärt wird.

[Werbung/PR]



Pflegebedürftige Menschen mit Diabetes haben bezüglich Ernährung, Lebensgewohnheiten, Bewegung, Bettung und Hautpflege spezielle Bedürfnisse, die es jedenfalls zu beachten gilt, da sonst zusätzliche Unbefindlichkeitszustände und Krankheiten drohen. Mehr dazu sowie Bestellmöglichkeiten von Diabetes-Ratgebern und Diabetes-Hilfsmitteln siehe http://www.50plus.at/gesund/diabetes.htm.

Hautpflege bei Diabetes

Da Diabetes zu einer Minderdurchblutung und -Minderversorgung der Haut führt, ist von Diagnosebeginn an auf eine optimale Hautpflege zu achten. Vor allem trockene Haut macht DiabetikerInnen zu schaffen. Zur Pflege der Haut bewährt haben sich Lanolin und Schafmilch.

Siehe auch



 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 06.02.2017, 17:51 




[Werbung/PR]