SEITE BEARBEITEN >>

EKEL IN DER PFLEGE

Ekel in der Pflege zählt zu den Tabuthemen unserer Zeit. Das Eingeständnis, dass man sich zum Beispiel vor dem eigenen Vater oder der eigenen Mutter ekelt, ist schwer zu verkraften und noch schwerer zu kommunizieren. Um die Situation zu bewältigen, sollte man jedoch das Gespräch suchen; am besten dafür eignen sich Menschen mit Pflegeerfahrung und/oder PsychotherapeutInnen, die einem Wege finden lassen, Ekelsituationen gut zu überstehen bzw. Ekelgefühle wieder bewusst loszulassen bzw. "abzugeben". Wichtig in diesem Zusammenhang: möglichst alle Hilfsmittel beanspruchen, die den Umgang mit ekeligen Pflegesituationen erleichtern: Absauggerät - Absauggeräte, Einmalhandschuhe - Operationshandschuhe, Mundschutz, Schutzbrillen oder Visiere, Schürzen bzw. Pflegemäntel, Hilfsmittel zur Linderung bzw. Beseitigung übler Gerüche usw.

Tipp: Sorgen Sie dafür, dass das Zimmer für Angehörigenpflege besonders freundlich ist (mildes Licht, lebensfrohe Farben usw.), eine gute Akustik herrscht (damit Sie die zu pflegende Person gut versteht und Musik bzw. Geräusche nicht hallen) und besonders gut duftet: Duftabsorber und schonend eingesetzte Naturdüfte (etwaige Allergien beachten!). Finden Sie heraus bzw. erfragen Sie, welche Düfte die zu pflegende Person als besonders angenehm empfindet. Das Gesamt-Ambiente des Pflegezimmers wirkt sich nicht nur positiv auf den Betroffenen / die Betroffene aus, sondern hilft auch den Pflegekräften und mindert allfälligen Ekel.

[Werbung/PR]



Siehe auch


 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 25.04.2013, 15:00 




[Werbung/PR]