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ENTERALE ERNÄHRUNG

Als Enterale Ernährung bezeichnet man eine künstliche Ernährung (Nährstofflösung) mittels Magensonde, die über Nase und Rachen oder über eine sogenannte PEG-Sonde durch die Bauchdecke in den Verdauungstrakt gelegt wird. Sie kommt bei pflegebedürftigen Menschen zum Einsatz, die aus medizinischen Gründen nichts auf normalem Weg essen oder trinken dürfen. Ob überhaupt bzw. wie lange Enterale Ernährung eingesetzt wird, kann für alle Beteiligten eine schwierige Entscheidung sein, vor allem dann wenn der / die Betroffene zu einer entsprechenden Willenskundgebung nicht mehr in der Lage ist. Ideal wäre, wenn man diese Frage im Rahmen einer Patientenverfügung rechtzeitig klärt.

Nicht bzw. erst bei einsetzendem Sterbeprozess absetzen sollte man die Versorgung mit Flüssigkeit (Flüssigkeitssubstitution mittels Katheter).
 

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Letzte Aktualisierung am: 01.11.2011, 17:08 




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