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ERHOLUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Für pflegende Angehörige ist persönliche Erholung von der anstrengenden und nervenzehrenden Betreuungsarbeit überaus wichtig. Sollte es finanzielle Gründe geben, diese notwendige Auszeit nicht zu nehmen, kann beim Bundessozialamt um finanzielle Hilfe angesucht werden, um für eine gewisse Zeit die zu pflegende Person etwa in einem Pflegeheim betreuen zu lassen und auf Urlaub fahren zu können. Förderungswürdig sind allerdings nur Personen, die hauptsächlich für die Pflege zuständig und gleichzeitig nahe Angehörige sind (z.B. Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Großeltern, Eheleute, Lebensgefährten, Schwager, Schwägerinnen, Stiefkinder, Pflegekinder).

Um die Unterstützung zu erhalten, muss ein entsprechendes Formular ausgefüllt, der Pflegegeldbescheid der pflegebedürftigen Person mitgeschickt, ein Einkommensnachweis des Antragsstellers erbracht sowie eine Bestätigung über die Ersatzpflege beigelegt werden.

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Einkommensgrenze für das Erlangen der Förderung sind 2000,- bzw. 2500,- Euro netto pro Monat verdienen, je nach Pflegestufe der zu betreuenden Person. Gewährt wird diese Unterstützung bei einem Pflegegeldanspruch ab Stufe 3, bei minderjährigen Pflegebedürftigen oder Demenzkranken schon ab Stufe 1. Gefördert wird professionelle aber auch private Ersatzpflege im Ausmaß von 4 Tagen bis maximal 4 Wochen pro Jahr. Die Höhe der möglichen jährlichen Zuwendung liegt zwischen 1200,- und 2200,- Euro.

Der Antrag kann beim Bundessozialamt persönlich gestellt oder schriftlich eingebracht werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt innerhalb von 2 Wochen. Die Überweisung der finanziellen Unterstützung erfolgt für gewöhnlich innerhalb einer Woche.

Homepage Bundessozialamt
http://www.bundessozialamt.gv.at/
 

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Letzte Aktualisierung am: 20.09.2011, 10:57 




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