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ERNÄHRUNG - ESSEN

Das Thema "Essen" ist für ältere Menschen sehr wichtig. Und das nicht nur in Richtung Geschmackserlebnis, sondern auch in Richtung Bekömmlichkeit bzw. gute Verdauung. Gutes und zugleich gesundes Essen kann ganz maßgeblich zur psychischen und physischen Gesundheit beitragen und die Lebensqualität der zu pflegenden Person positiv beeinflussen.

Zubereitung

Sauberkeit / Hygiene

Esskultur - auch bei der Pflege

Auch der Ablauf der Mahlzeiten / Essensrituale, das Umfeld und die am Essen beteiligten Personen sind wichtige Faktoren. Das Schwierige daran: Es ist nicht immer leicht, tagtäglich genau die Bedürfnisse und den Geschmack des / der Bekochten zu treffen. Kritik und Zurückweisung von Speisen sollten Betreuungspersonen jedoch nicht persönlich nehmen, sondern als Ausgangspunkt für eine liebevolle Kommunikation über Lieblingsspeisen bzw. Speisen, die dem / der Betroffenen gut tun. Das Reden über Essen steigert den Appetit.

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Hauptkriterien für die Speisenzubereitung in der Pflege

Das Essen sollte gesund (Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, wenig Zucker, eventuell Stevia als Ersatzstoff erwägen; Informationen zu Stevia siehe http://www.50plus.at/essen/stevia.htm), bekömmlich, abwechslungsreich, in einer für den / die Betroffenen angepassten Konsistenz und nett aufbereitet sein. Auf ausreichendes Trinken ist zu achten. Allgemein und im Speziellen zur Vorbeugung von Muskelverlust - Sarkopenie empfielt die Ernährungswissenschafterin Mag. Angela Mörixbauer (Homepage: http://www.eatconsult.at):
  • Bedarfsangepasste Energiezufuhr: 24 bis 36 kcal/kg Körpergewicht und Tag (je nach Aktivität, Ernährungs- und Gesundheitszustand); Erhaltung des Körpergewichts, Gewichtsverluste vermeiden; Vermeidung von extremem Über- oder Untergewicht.
  • Eiweißzufuhr: 0,8 bis 1,2 Gramm hochwertiges Eiweiß pro kg Körpergewicht und Tag; hochwertige Eiweißquellen zu jeder Hauptmahlzeit: Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier.
  • Vitamin-D-Versorgung sichern: regelmäßiger Fischverzehr; täglicher Aufenthalt im Freien (jedoch allzu starkes direktes Sonnenlicht und übermäßige Hitzeexposition vermeiden); gegebenenfalls Nahrungsergänzung.
  • Antioxidanzien: vielseitige und abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit reichlich Obst und Gemüse, pflanzlichen Ölen und Nüssen, Vollkornprodukten, Brot, Fleisch, Wurst, Milch und Käse.
  • Omega-3-Fettsäuren: reichlich Aufnahme durch regelmäßigen Verzehr pflanzlicher Öle, z.B. Leinöl, Walnussöl und Rapsöl sowie fetter Seefische wie Hering, Makrele und Lachs.

Siehe auch


 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 04.11.2015, 12:52 




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