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ERSTE HILFE

„Das Einzige, was man in der Ersten Hilfe falsch machen kann, ist nichts zu tun“, sagt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber. „Jede Maßnahme, die eine Ersthelferin oder ein Ersthelfer unternimmt, erhöht die Überlebenschancen des Patienten.“ Weil viele Menschen trotzdem Angst haben, Erste Hilfe zu leisten, hat das Rote Kreuz die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen ganz einfach formuliert:
  • Den Notruf 144 wählen, dort bekommen Sie Hilfe und Rettungs-Profis machen sich sofort auf den Weg zu Ihnen.
  • Ist die Person nicht ansprechbar, atmet aber, drehen Sie sie auf die Seite.
  • Ist die Person nicht ansprechbar und atmet nicht, dann drehen Sie die Person auf den Rücken und drücken immer wieder schnell und kräftig in die Mitte des Brustkorbes.

Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung

Zuerst den Notruf / die Rettung anrufen. Dann den Notfallpatienten auf den Boden legen (harte Unterlage), seitlich zum Patienten knien, den Handballen einer Hand auf die Mitte des Brustkorbes platzieren, die andere als Druckverstärkter. Arme gestreckt. 30 rhythmische, im Druck gleichmäßig ausgeübte, kräftige und schnelle Stöße geben. Dann 2 Beatmungen. Danach 30-mal Herzdruckmassage usw. Wichtig: dabei den Handballen nicht abheben. oben werden. Ideal wäre, wenn ein Defibrillator in der Nähe wäre. Ist dies der Fall, diesen einschalten und den Anweisungen des Gerätes folgen.


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Wer sein Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig in einem Kurs auffrischt, fühlt sich sicher und hilft ohne Angst, wenn es darauf ankommt. 150.000 Erwachsene bildet das Rote Kreuz jedes Jahr in Erster Hilfe aus und setzt darüber hinaus auch bereits bei den Kleinsten an. Seit 2012 haben schon rund 30.000 Kinder im Kindergarten mit „ROKO“ dem fliegenden Helden gelernt, wie sie im Notfall Hilfe holen. In der Volksschule lernen jährlich 60.000 Kinder die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen auf spielerische Weise mit dem Jugendrotkreuz-Programm „Helfi hilft dir helfen“. Mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler ab zehn Jahre machen jedes Jahr einen Erste-Hilfe-Kurs beim Österreichischen Jugendrotkreuz.

„Mehr als 70 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit und zu Hause. Meist sind es die eigenen Kinder, Eltern oder Freunde, die Erste Hilfe brauchen. Erste Hilfe ist nicht schwer, kann aber Leben retten.“ Das Rote Kreuz bietet in ganz Österreich Erste-Hilfe-Kurse für alle Altersklassen an. „Wir empfehlen, mindestens alle fünf Jahre einen Auffrischungskurs zu machen. Damit hat man das nötige Wissen und vor allem die Selbstsicherheit, um richtig und rasch zu helfen“, so Schreiber.

Alle Informationen und Erste-Hilfe-Tipps unter http://www.erstehilfe.at.

Siehe auch


 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 24.05.2015, 19:42 




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