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FINANZIELLE HILFE BEI ERSATZPFLEGE

Für den Fall, dass pflegende Angehörige krank sind, auf Urlaub gehen oder sich eine Auszeit nehmen möchten, können sie ab einem Pflegegeld der Stufe 3 bei den Landesstellen des Bundessozialamtes (Homepage: http://www.bundessozialamt.gv.at; unter der Telefonnummer 05 99 88 zum Ortstarif aus ganz Österreich) um eine finanzielle Zuwendung ansuchen. Die pro Jahr gewährten Hilfszahlungen betragen je nach Pflegegeldstufe 1.200 bis 2.200 Euro für maximal 4 Wochen. Ist die pflegebedürftige Person nachweislich auch dement, kommen auch Antragsteller in Pflegestufe 1 und 2 zum Zug.

Voraussetzungen: Antragstellung beim Bundessozialamt, die Pflege muss bereits über 1 Jahr gedauert haben, Bestätigung über die Durchführung der Ersatzpflege (z.B. durch die Person oder die Firma, die die mobile Pflege - 24h Pflege durchführt) samt Kostennachweis. Weiters darf das monatliche Netto-Einkommen der / des pflegenden Angehörigen 2000 Euro nicht überschreiten (in den Pflegegeldstufen 6 bis 7: 2500,- Euro). Diese Einkommensgrenze erhöht sich um 400,- Euro pro unterhaltsberechtigtem Angehörigen im gemeinsamen Haushalt und um 600,- Euro pro unterhaltsberechtigtem Angehörigem mit Behinderung.

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Letzte Aktualisierung am: 05.03.2013, 14:39 




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