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GESCHLECHTSSPEZIFISCHE UNTERSCHIEDE IN DER PFLEGE

Welche Rolle spielt das Geschlecht im Umgang mit Gesundheit und Krankheit und wie kann Genderkompetenz die Pflege und Begleitung Schwerkranker und Sterbender verbessern? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasste sich eine grenzüberschreitende Veranstaltungsreihe "Gender in Medizin und Pflege - die stille Revolution". Die Fachstellen für Gleichstellungsfragen des Landes Vorarlberg, des Fürstentums Liechtenstein und des Kantons Graubünden luden am Donnerstag, 07.032013, zu zwei Veranstaltungen in Bregenz und Vaduz ein.

Gesundheit und Krankheiten haben ein Geschlecht. Frauen reagieren anders auf Medikamente als Männer, und bei bestimmten Krankheiten weisen sie keine "männertypischen" Symptome auf. Auf diese Unterschiede wird in der Praxis noch immer zu wenig eingegangen. Zu 85 Prozent sind es Frauen, die im Gesundheitswesen und in der Pflege den Betrieb oder das Familiensystem aufrechterhalten - an der Spitze finden sich jedoch überwiegend Männer.

Referierende waren die Professorin und Spezialistin für geschlechtsspezifische Hirnforschung der Universität Münster, Bettina Pfleiderer, sowie der Psychoanalytiker und Experte für Männer- und Geschlechterforschung und Palliative Care der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Wien und Graz, Erich Lehner.
 

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Letzte Aktualisierung am: 22.03.2013, 16:13 




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