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HAUSTIERE

Einer Umfrage von meinungsraum.at im Auftrag von Radio Wien zufolge besitzen 48% der Wienerinnen und Wiener ein Haustier. Die Dritte Landtagspräsidentin und Präsidentin der Wiener Sozialdienste Marianne Klicka setzt sich dafür ein, dass die Menschen auch im Alter, wenn sie gepflegt oder betreut werden, diese behalten können. Die Wiener Sozialdienste bieten diese Möglichkeit.

Tiere bereichern unser Leben auch im Alter. Die Wiener Sozialdienste ermöglichen es Seniorinnen und Senioren durch mobile Pflege und Betreuung weiter mit dem geliebten Haustier zu Hause zusammen zu leben. Sie bieten auch die Möglichkeit, die Tiere in eine "betreute Seniorenwohngemeinschaft" mitzubringen. Zusätzlich wird tiergestützte Therapie angeboten. Klicka betont: "Das Einbeziehen von Tieren in Betreuung und Therapie wirkt positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit. Insgesamt rund ein Drittel der 4200 von den Wiener Sozialdiensten betreuten Seniorinnen und Senioren besitzen ein Haustier."

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Nach Angaben des Fonds Soziales Wien werden im Jahr 2015 34.000 Wienerinnen und Wiener durch mobile Dienste zu Hause gepflegt und betreut. 4200 pflege- und betreuungsbedürftige Menschen werden von den rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wiener Sozialdienste betreut. Ein Drittel - rund 1.400 Seniorinnen und Senioren haben auch mindestens ein Haustier.

Für viele ältere Menschen sind ihre Haustiere ein ausschlaggebender Grund, warum sie solange wie möglich zu Hause bleiben möchten. Durch die Betreuung zu Hause können sie weiterhin mit ihrem Haustier zusammen leben. Ist das Leben zu Hause aufgrund des Gesundheitszustands nicht mehr möglich, bieten die betreuten Seniorenwohngemeinschaften der Wiener Sozialdienste eine gute Alternative.

"Schon 1992 wurde die erste Seniorenwohngemeinschaft von den Wiener Sozialdiensten eröffnet, damals als Pilot-Projekt. In den letzten 23 Jahren wurde das Angebot in Wien kontinuierlich ausgebaut. Heute bieten wir 32 "betreute Seniorenwohngemeinschaften" an 10 verschiedenen Standorten mit 167 Wohnplätzen an und sind damit in diesem Segment der größte Anbieter in Wien", erklärt Klicka.

Seniorinnen und Senioren können bei Einzug in eine der betreuten Seniorenwohngemeinschaften der Wiener Sozialdienste ihre Haustiere mitnehmen. In den Wohngemeinschaften gibt es derzeit sechs Haustiere. Hunde, Katzen und der kleine Fisch "Maxi" sorgen für Aktivität, Nähe und Beschäftigung. Die Tiere sind nicht nur eine Bereicherung für das Gemeinschaftsleben, sondern halten auch fit. Sie sind in den Tagesablauf integriert und werden von Besitzerinnen und Besitzern mit Unterstützung des Betreuungspersonals liebevoll versorgt.

Die Wohngemeinschaften der Wiener Sozialdienste sind in herkömmlichen Wohnhäusern in ganz Wien eingebunden. Bewohnerinnen und Bewohner sind im Durchschnitt 74 Jahre alt und benötigen Pflege oder Unterstützung im Alltag. Besonderer Wert wird auf Selbständigkeit gelegt. Es soll ein möglichst eigenständiges Leben wie zu Hause ermöglicht werden, daher ist es auch selbstverständlich, dass Tiere mitgenommen werden können.

"Viele Menschen, die nicht mehr alleine zu Hause wohnen können, haben Sorge, sich von ihrem Haustier trennen zu müssen, weil Haustiere nicht in allen Einrichtungen erwünscht sind. Durch das Angebot der betreuten Seniorenwohngemeinschaften nehmen wir den Senioren diese Sorge und sehen, wie glücklich sie damit sind", erzählt Anastasia Becker, Pflegedienstleiterin der Wiener Sozialdienste Alten-und Pflegedienste.

Tiergestützte Therapie

Ein besonderes Angebot ist die tiergestützte Therapie, die im Geriatrischen Tageszentrum der Wiener Sozialdienste in der Arndtstraße im 12. Wiener Gemeindebezirk angeboten wird. Eine ausgebildete Tiertherapeutin besucht alle 14 Tage mit ihren Tieren das Tageszentrum. Hasen, Meerschweinchen und Hunde sorgen bei den Seniorinnen und Senioren immer wieder für große Freude.

"Wir bieten die Tiertherapie seit der Eröffnung des Geriatrischen Tageszentrums im Jahr 2002 an. Damals war es eines der ersten Angebote gemeinsam mit der Kunsttherapie, die wir zusätzlich für unsere Seniorinnen realisieren konnten. Nach all diesen Jahren ist es immer noch eines der beliebtesten Betreuungsangebote", erklärt Marianne Hengstberger, Geschäftsführerin der Alten- und Pflegedienste.

Das Tageszentrum wird täglich von etwa 36 Seniorinnen und Senioren besucht. Die Tiertherapie findet alle zwei Wochen statt und wird im Durchschnitt von zehn Besucherinnen und Besuchern genutzt, für sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Wiener Sozialdienste

Die Alten- und Pflegedienste sind eine anerkannte Einrichtung nach den Förderrichtlinien des Fonds Soziales Wien und gefördert aus den Mitteln der Stadt Wien. Die Wiener Sozialdienste erbringen seit mehr als 65 Jahren soziale Dienstleistungen für die Menschen in Wien. Mit ihren mehr als 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten sie Pflege, Betreuung, Beratung und Therapie für alte, kranke, behinderte, sozial schwache und sozial gefährdete Personen und ihre Familien an. Im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung gibt es täglich mehr als 2800 Einsätze im Stadtraum Wien. Durch die Tätigkeit der Wiener Sozialdienste kann der Wunsch der Klientinnen und Klienten, zu Hause betreut und gepflegt zu werden, erfüllt werden. Die Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten stehen dabei im Mittelpunkt.

Informationen zum Theme Haustiere in der Pflege auch auf http://www.wienersozialdienste.at.

Link-Tipp Hunde / Hundelexikon

https://www.50plus.at/tr-hunde.htm
 

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Letzte Aktualisierung am: 29.05.2015, 14:17 




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