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KOMPRESSIONSVERBAND - KOMPRESSIONSVERBÄNDE

Durch einen Kompressionsverband soll mittels lokalem Druck auf das venöse Gefäßsystem eine Steigerung der Fließgeschwindigkeit des Blutes erreicht werden. Kompressionsverbände und Kompressionsstrümpfe sind ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung vor Venenproblemen und dem Entstehen einer Thrombose (Gefäßverschluss; siehe Stichwort Thrombose - Thromboseprophylaxe). Kompressionsverbände dürfen nur von erfahrenen Pflegefachkräften angelegt werden, da andernfalls mehr Schaden als Nutzen entstehen kann. Zusätzlich sollten pflegende Angehörige z.B. bei der Körperpflege oder beim An- und Entkleiden genau beobachten, wie sich ein Kompressionsverband auswirkt:
  • Wie verändert sich die Haut unter dem Verband? (Druckstellen, Mangeldurchblutung, Hauttrockenheit usw.)
  • Ist / war der Verband faltenfrei? (falls nein, um eine Erneuerung bitten)
  • Hat / hatte der Verband "Lücken"? (falls ja, ebenfalls um eine Erneuerung bitten)
  • Sitz der Verband zu straff? (Alarmzeichen: bläuliche, kalte Zehen!)
  • Ist der Verband schon ausgeleiert? (falls ja, um einen Wechsel des Materials bitten!)
  • Gibt es Hinweise für eine entstehende Thrombose? (Überwärmung der Haut bzw. gespannte und zugleich glänzende Haut; gegebenenfalls Rücksprache mit dem behandelnden Arzt / der behandelnden Ärztin halten)

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Letzte Aktualisierung am: 08.10.2011, 13:12 




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