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PFLEGEGELD

Pflegebedürftige Personen haben aufgrund Ihrer Pflegebedürftigkeit die Möglichkeit um Pflegegeld anzusuchen um finanzielle Belastungen abzufedern, falls sie für mindestens ein halbes Jahr ständige Betreuung und Hilfe benötigen. Gewährt man Ihnen keine Unterstützung oder erscheint Ihnen die Höhe der Hilfe zu niedrig, können Sie den Pflegegeld Bescheid anfechten.

Je nach Einstufung in eine bestimmte Pflegestufe steht dem Antragsteller eine entsprechende Höhe des Pflegegeldes zu. In Österreich gibt es rund eine halbe Millionen PflegegeldbezieherInnen. Rund 100.000 entfallen auf Stufe 1, 150.000 auf Stufe 2, 80.000 auf Stufe 3, der Rest auf die anderen Stufen (in Stufe 6 und 7 sind zusammengenommen nicht mehr als 10.000 BezieherInnen. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Pflegebedarf nach Stunden. Für Wien gibt es ab Pflegestufe 1 ein Wäscheservice.

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Voraussetzungen zur Gewährung von Pflegegeld: Nachweis des Betreuungs- und Hilfsbedarfs (körperliche, geistige oder psychische Behinderungen, die voraussichtlich länger als 6 Monate andauern werden), korrekte Antragstellung, Begutachtungsverfahren zur Pflegegeldeinstufung, gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen auch Staat des EWR, also des Europäischen Wirtschaftsraums).

Den Antrag auf Pflegegeld stellen Sie dort, wo die pflegebedürftige Person bereits Leistungen bezieht, also z.B. die Pensionsversicherungsanstalt (Pensionen und Renten), Landesstellen des Bundessozialamtes (Kriegsopferversorgung), die Ämter der Landesregierung (Leistungen aus dem Opferfürsorgegesetz) oder die Magistrate oder Bezirkshauptmannschaften (wenn das Landespflegegeldgesetz zuständig ist; z.B. bei berufstätigen Personen und mitversicherten Angehörigen). Eine Liste der Bezirkshauptstädte finden Sie auf http://www.50plus.at/austria/bezirkshauptstaedte-oesterreich.htm.

Es gibt derzeit sieben Pflegestufen und das Pflegegeld wird 12x im Jahr monatlich ausbezahlt. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt zur Beantragung von Pflegegeld.

Höhe des Pflegegeldes (2015)

Das Pflegegeld wird über die Jahre angepasst. Bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung ist die Tendenz im Normalfalls steigend. Zu den aktuellen Zuwendungen siehe die Seite https://www.50plus.at/gesund/pflegegeld.htm.

Während eines Krankenhausaufenthaltes der pflegebedürftigen Person ruht das Pflegegeld. Ist die Pflegeperson jedoch über ihre Tätigkeit sozialversichert oder muss sie als Begleitperson im Krankenhaus oder beim Kuraufenthalt fungieren, kann ein Antrag auf Fortzahlung des Pflegegeldes (bzw. eines Teiles davon) gestellt werden. Zuständig ist dieselbe Stelle, bei der das Pflegegeld beantragt wurde. Diese Fortzahlung ist auf drei Monate befristet, kann aber in Härtefällen verlängert werden. Achtung: Den stationären Aufenthalt müssen Sie binnen 4 Wochen an jene Stelle melden, von der das Pflegegeld ausbezahlt wird.

Pflegegeldrechner

Auf http://www.pflegestufen.at/ finden Sie einen unverbindlichen Pflegestufenrechner, mit dessen Hilfe Sie einen Anhaltspunkt über die zu erwartende Pflegestufe bekommen.

Siehe auch

Link-Tipps

Basisinformationen zur Gewährung von Pflegegeld
http://www.50plus.at/gesund/pflegegeld.htm

Voraussetzungen für Pflegegeld
http://www.help.gv.at/Content.Node/36/Seite.360512.html
http://www.bmsk.gv.at/cms/site/liste.html?channel=CH0061

Höhe des Pflegegeldes aufgrund der Pflegestufen
http://www.help.gv.at/Content.Node/36/Seite.360516.html

Liste der Formulare für Pflegeanträge
http://www.help.gv.at/aof/formularenachgruppen-flow?gruppe=36

Weitere Informationen zu Pflegegeld
http://www.help.gv.at/Content.Node/36/Seite.360510.html
 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 21.09.2016, 10:11 




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