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PFLEGEVORSORGE

Das Thema Pflegevorsorge rückt immer stärker ins Bewusstsein der Österreicher und Österreicherinnen. Knapp drei Viertel glauben laut einer Umfrage der GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung (2011, anlässlich des "Internationalen Tages der Pflege"), dass man als Pflegefall nur dann gut versorgt ist, wenn man privat finanziell vorgesorgt hat und sich dies auch leisten kann.

Nach wie vor vertraut im Ernstfall mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen (56 Prozent) auf staatliche Einrichtungen und Hilfen. Männer und die Jungen unter 30 Jahren sehen einer möglichen Pflegebedürftigkeit noch gelassener entgegen und verlassen sich größtenteils auf die staatliche Pflege. Frauen und gering Gebildete befürchten dagegen deutlich häufiger sich eine optimale Versorgung im Pflegefall nicht leisten zu können. "Die Frauen bleiben, was ihre eigene Pflegebedürftigkeit anbelangt, tatsächlich auf der Strecke. Sie pflegen ihre Männer, können aber selbst nicht mehr davon ausgehen, von ihren Kindern gepflegt zu werden. Ihre Pensionen sind oft niedriger und sie haben so wie die weniger Gebildeten daher auch seltener die Möglichkeit, Geld für eine private Vorsorge wegzulegen", kommentiert Doris Kostera, Account Managerin bei der GfK, die aktuellen Ergebnisse.

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51 Prozent der ÖsterreicherInnen sind der Ansicht, dass es außerhalb des Familienkreises keine guten Versorgungsmöglichkeiten für pflegebedürftige Menschen gibt. Dies sehen vor allem PensionistInnen so. Und 49 Prozent geben an, Angst davor zu haben, sich gute Pflege im Alter nicht leisten zu können. Auch in diesem Segment überwiegt der Anteil von Frauen, wenig Gebildeten und älteren Menschen.
 

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Letzte Aktualisierung am: 05.03.2013, 14:34 




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