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SCHLAGANFALL
Gründe für einen Schlaganfall können eine
Subarachnoidalblutung bzw. eine Durchblutungsminderung bzw. ein Durchblutungsstopp von Gehirnarterien infolge von Blutungen, Venenthrombosen und Sinusthrombosen sein. Bei Verdacht auf Schlaganfall sollte unverzüglich die Rettung gerufen werden, da jede Minute früher stattfindende Hilfe die Genesungschancen verbessert.
Warnsignale für einen Schlaganfall sind Schwäche oder Lähmungserscheinungen (Arm, Bein, asymmetrisch verzerrtes Gesicht oder die gesamte Körperhälfte betreffend), Sensibilitätsstörungen wie beispielsweise Ameisenlaufen bzw. Kribbeln in Armen und/oder Beinen, Fallneigung, Schwindelgefühl, Sturz, Vernachlässigen einer Körper-, Raum- oder Gegenstandshälfte, auffallende Ungeschicklichkeit, Sprachverständnisverlust, gestörte Kommunikation mit der Umwelt, verwaschene Sprache, Gesichtsfeldstörungen (z.B. "dunkler Vorhang, der sich von oben senkt") und Doppelbilder.
Die Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall sind Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Rauchen, Alkohol und Stress. Einem schweren Schlaganfall gehen häufig mehrere kleine, nicht selten unbemerkte oder nicht richtig eingeschätzte Anfälle voraus.
Therapie: Stabilisierung der Körperfunktionen, Medikamente, Schlaganfallrehabilitation (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie usw.), gegebenenfalls auch Operation.
Siehe auch
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Letzte Aktualisierung am: 24.04.2012, 14:41