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STEUERLICHE ABSETZBARKEIT VON PFLEGEKOSTEN

Erhöhte Aufwendungen für die Pflege von Angehörigen können unter der Rubrik "außergewöhnliche Belastungen" in der Steuererklärung bzw. bei der ArbeitnehmerInnenveranlagung als Abzugsposten geltend gemacht werden. Zu diesen erhöhten Aufwendungen zählen Medikamente, die die Krankenkasse nicht oder nicht vollständig bezahlt; Arzthonorare, die durch die Versicherung nicht abgedeckt sind; andere Beträge, die durch die Pflegesituation entstanden sind und nicht von Versicherungen bezahlt bzw. rückerstattet werden; Kosten für ein Altenheim oder Pflegeheim; Kosten für mobile Pflege - 24h Pflege; Kosten für Hausbetreuung (aber nur wenn diese im Zusammenhang mit der Pflege stehen).

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Das Finanzamt zieht sich einen Selbstbehalt in Höhe von 25 Prozent ab. Dieser entfällt für nichtunterhaltspflichtige Angehörige, wenn Pflegegeld bezogen wird. Unterlagen zum Bezug des Pflegegeldes dienen als Nachweis.

Was und in welcher Höhe abgesetzt werden kann, sagt Ihnen Ihr Steuerberater / Ihre Steuerberaterin, die Service-Stellen Ihres Finanzamtes, die Landesstellen des Bundessozialamtes (unter der Telefonnummer 05 99 88 zum Ortstarif aus ganz Österreich; Homepage: htp://www.bundessozialamt.gv.at.
 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 05.03.2013, 14:29 




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