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STUHLINKONTINENZ

Als Stuhlinkontinenz bezeichnet man den unkontrolierten Abgang von Stuhl. Menschen mit Stuhlinkontinenz haben eine stark verminderte Lebensqualität. In der Pflege stellt Stuhlinkontinenz eine große Herausforderung dar, vor allem wegen der Geruchsproblematik und den damit verbundenen Ekelgefühlen (siehe dazu den Beitrag Ekel in der Pflege).

Die häufigsten Gründe für eine Stuhlinkontinenz: alters- oder nahrungsbedingte Verdauungsunregelmäßigkeiten, Schließmuskelschwäche, Beckenbodenschwäche, anatomische Gründe (altersbedingt oder nach Operation), chronische Verstopfung, Querschnittlähmung, Demenz, psychosomatische oder psychische Ursachen.

Wichtig: Nach jedem unkontrollierten Abgang von Stuhl müssen die betroffenen Hautstellen gründlich gereinigt und - z.B. mit Hautpflegeöl – gepflegt werden, da es sonst zu Hautentzündungen kommt, die sehr unangenehm und schmerzhaft sein können.

Als Hilfsmittel gibt es Inkontinenzslips, Einlagen und Hygiene Pants. Bei flüssigem Stuhlabgang kann ein Fäkalkollektor eingesetzt werden. Unabdingbar: Einmalhandschuhe.

Siehe auch


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Letzte Aktualisierung am: 27.04.2013, 11:07 




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