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THROMBOSE - THROMBOSEPROPHYLAXE

Als Thrombose wird in der Medizin ein durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) verursachter, teilweiser oder kompletter Gefäßverschluss verstanden. Die Folgen können fatal sein: Herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie). Erste Anzeichen einer Thrombose: Schmerzen, Überwärmung, Schwellung und/oder Hautrötung an der betroffenen Stelle (meist Oberschenkel oder Unterschenkel). Besteht der Verdacht auf eine Thrombose, sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Besonders thrombosefährdet sind bettlägrige oder stark bewegungseingeschränkte Menschen, Personen mit Krampfadern, Venenwandschäden, Blutgerinnungsstörungen, Herzproblemen und Übergewicht. Natürlich sind auch RaucherInnen stark gefährdet, da Rauchen die Blutgefäße verengt. Auch mangelnde Flüssigkeitszufuhr begünstig das Entstehen von Gefäßverschlüssen.

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Eine effektive Thromboseprophylaxe (also Vorbeugungsmaßnahmen gegen einen Gefäßverschluss) sollte immer individuell abgestimmt sein. Welche Maßnahmen dies sind, sagt Ihnen der betreuende Arzt / die Betreuende Ärztin und Pflegepersonal, das in Richtung Thromboseprophylaxe fachlich geschult ist. Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe:
  • viel Trinken
  • ausgewogene Ernährung (Übergewicht aubbauen bzw. vermeiden)
  • bequeme Kleidung tragen (sollte nirgends einschnüren)
  • so viel Bewegung wie möglich (auch z.B. mittels Bewegungstraining im Bett)
  • Hochlagerung der Beine (so, dass die Beine einen Winkel von etwa 20 Grad bilden)
  • Kompressionsstrümpfe
  • Kompressionsverband - Kompressionsverbände
  • Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung

 

 Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie uns über allfällige Fehler oder korrigieren Sie diese selbst!

Letzte Aktualisierung am: 08.10.2011, 13:14 




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